MSNI

Das Projekt MSNI – Mobile Semantische Navigation und Information

An dem Netzwerkprojekt MSNI – Mobile Semantische Navigation und Information – sind renommierte Forschungseinrichtungen (Fraunhofer FOKUS, Fachhochschule Potsdam) sowie vier Unternehmen aus der Region Berlin – Brandenburg beteiligt. Diese werden in den nächsten zwei Jahren, gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, zum Thema mobile semantische Navigation und Information im Rahmen der Wachstumskern-Potenzial-Initiative forschen und entwickeln.

Idee

Im Rahmen des Projektes MSNI – „Mobile Semantische Navigation und Information“ sollen innovative Konzepte für eine situative, ortsbasierte Informations- und Bildbearbeitung, Navigation und Informationsdarstellung entwickelt und getestet werden.

Dabei sollen regionale Unternehmen aus dem Raum Berlin-Brandenburg bei ihren Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich intelligenter und semantischer Technologien und der Entwicklung neuartiger Content-Anwendungen für den mobilen Markt unterstützt werden.

Ziel

Zum Abschluss der zweijährigen Arbeiten wird der im Projekt entwickelte Demonstrator einen ersten Eindruck des technisch Machbaren bieten: kombiniert werden aktuelle Luftbildaufnahmen, interaktive 3D-Ansichten und Off-Road-fähige Routingkomponenten mit einem für mobile Endgeräte optimierten Design-Interface.

Sukzessive wird zudem weiterer Content von Unternehmen aus dem Raum Berlin-Brandenburg über offene Schnittstellen integriert und den Nutzern passend zu ihrer Interessenlage und aktuellen Lebenssituation übermittelt. Die regionale Verankerung ermöglicht dabei eine verlässliche Qualitätssicherung, so dass – anders als in vielen Suchmaschinen – keine veralteten, irrelevanten oder gar falschen Informationen auf dem Endgerät landen.

Mehr Informationen finden Sie unter www.m-s-n-i.de

Ziel IVB

Im Rahmen des Projektes MSNI (Mobile Semantische Navigation und Information) sind wir, das Ingenieur- und Vermessungsbüro Dipl.-Ing. Uwe Krause als ein Projektpartner,  für die Umsetzung des Teilvorhabens „Realisierung eines Offstreet Routing Moduls für lokale Services mit Barrierefreiheit“  zuständig.

Dieses Arbeitspaket entwickelt integrierte Funktionalitäten zur Berechnung von Routen für den (motorisierten) Individualverkehr (Onroad) als auch im Fußwegebereich (Offroad) und stellt diese bereit. Der Offroad-Bereich konzentriert sich dabei auf ein eingeschränktes, für das Projekt relevantes Testgebiet. Dieses Arbeitspaket stellt damit einen wichtigen Stützpfeiler zur Situationserkennung zur Verfügung. Ziel ist es, einen speziellen Routingalgorithmus zu entwickeln, welcher den übrigen MSNI-Partnern eine entsprechende Route übergibt. Der erste entscheidende Input kommt dabei vom User. Er teilt über das Userinterface seine Wunschbedingungen bezüglich der Route mit.

Um das Routing technisch zu gewährleisten, muss zuerst mittels der vorhandenen Geodaten ein metadatensensitives, funktionales „Kanten-Knoten-Modell“ abgeleitet werden. Das angestrebte Routingverfahren soll zusätzliche Bedingungen und Anforderungen wie die Wahl der Fortbewegung (zu Fuß, per Rad, Skater, segway, Pferd, Kutsche…) und persönliche Interessen (Galerien, Kultur, Natur, Sport usw.) berücksichtigen und Aspekte wie die Barrierefreiheit (Kinderwagen, Rollstuhl, usw.) integrieren.

Das Ergebnis einer Routinganfrage wird als georeferenziertes Wegepolygon, welches zusätzlich an jedem Wegepunkt eine Zeitangabe (Prognose) enthält, übergeben.

Arbeitsbeschreibung IVB

Gesamtvorhabenbeschreibung MSNI
Arbeitspaket 4: Onroad/Offroad-Routing

Dieses Arbeitspaket entwickelt integrierte Funktionalitäten zur Berechnung von Routen für den (motorisierten) Individualverkehr (Onroad) als auch im Fußwegebereich (Offroad) und stellt diese bereit. Der Offroad-Bereich konzentriert sich dabei auf ein eingeschränktes, für das Projekt relevantes Testgebiet. Dieses Arbeitspaket stellt damit einen wichtigen Stützpfeiler zur Situationserkennung zur Verfügung. Ziel ist es, einen speziellen Routingalgorithmus zu entwickeln, welcher den übrigen MSNI-Partnern eine entsprechende Route übergibt. Der erste entscheidende Input kommt dabei vom User. Er teilt über das Userinterface seine Wunschbedingungen bezüglich der Route mit.

Um das Routing technisch zu gewährleisten, muss zuerst mittels der vorhandenen Geodaten ein metadatensensitives, funktionales „Kanten-Knoten-Modell“ abgeleitet werden. Das angestrebte Routingverfahren soll zusätzliche Bedingungen und Anforderungen wie die Wahl der Fortbewegung (zu Fuß, per Rad, Skater, segway, Pferd, Kutsche…) und persönliche Interessen (Galerien, Kultur, Natur, Sport usw.) berücksichtigen und Aspekte wie die Barrierefreiheit (Kinderwagen, Rollstuhl, usw.) integrieren.

Anwendernutzen

MSNI-Pressemitteilung

Das Berlin-Brandenburger Forschungsprojekt MSNI – Mobile Semantische Navigation und Information – plant die Entwicklung einer integrativen, regional verankerten Anwendung, mit der Touristen ihre gesamte Reise – von der Planung (Pre-Trip) über die Orientierung vor Ort (On-Trip) bis zum kompletten Reisetagebuch (Post-Trip) – auch mit mobilen Endgeräten managen können. Das Projekt möchte den Beweis antreten, dass im Zeitalter von Google, Amazon, Apple und Facebook regionale, kooperative Geschäftsmodelle auch im sogenannten mTourismus – im Markt mobiler Lösungen für den Tourismus – tragfähig sind.

Quelle: http://www.m-s-n-i.de/media/de/MSNI_Presseinformation_10_09_2012.pdf

MSNI-Gesamtvorhabenbeschreibung

Mit MSNI soll ein intelligentes, semantisch agierendes Integrationswerkzeug für die situationsbasierte Vermittlung und Verbreitung von qualitätsgesicherten, regionalen Informationen auf mobilen Endgeräten bereitgestellt werden.

Die Implementierung von neuartigen Situationalisierungskonzepten soll eine Internationalisierung der angebotenen Anwendungen und Dienste durch die Bereitstellung kulturell sensitiver Benutzungsschnittstellen ermöglichen.

Dies eröffnet vielversprechende Vermarktungspotentiale im Tourismussektor und erhöht die Exportchancen der entwickelten Applikationen signifikant.